| Det er alltid verdt et forsøk å tigge! |
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Klatring på Sildstein
...eller Heringstein på tysk
Vi gjorde veien "Augustinhangel", etter saksiske vanskelighetsskalaen en 7a, jeg var tredje på vei:
og så var det nok en gang en 7a med navnet "Südriss":
Etter en lang dag på fjellet gikk vi i skumring til bilen i Schmilka og jeg var veldig slapp og måtte først spise litt for jeg hadde for lite søtt i blodet.
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| Slik ser Heringstein ut ovenfra (copyright: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/28420681) |
| Gjennom kaminen for å komme seg på hovedtoppen - det liker jeg best! ;) |
| På hovedtoppen, i forgrunn toppboka |
og så var det nok en gang en 7a med navnet "Südriss":
| Det til høyre er eneste ringen i denne veien, en stund før dette bildet ble tatt, falt jeg av veggen mens jeg prøvde å ta ut en slinge... |
Etter en lang dag på fjellet gikk vi i skumring til bilen i Schmilka og jeg var veldig slapp og måtte først spise litt for jeg hadde for lite søtt i blodet.
Sonntag, 26. Januar 2014
Dorrheeme
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| Winterspaziergang an der Elbe mit Hailey |
Nun möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, wie es nach dem 31. Dezember in Australien weiterging. Silvester selbst verbrachten wir wie gesagt bei Freunden von Lee und Malcolm in Somers, mit typischem Barbecue und allem. Auf der Feier war auch eine sehr interessante Frau namens Pam, die in Queensland mit Aborigines zusammenarbeitet und mit der ich lange und tiefgründige Gespräche über die Situation der Ureinwohner und Verbesserungsmöglichkeiten und ähnliches sprach. Sie gab mir auch einen Ausstellungskatalog ihrer mit Aborigines zusammen eröffneten Ausstellung mit: KINSHIP (Ausstellungskatalog unter www.indigenousartcentres.com.au/wp-content/uploads/2013/07/Kinship-Catalogue-Final.pdf als PDF). Schaut euch besonders die Kinderwiege auf Seite 20 an, sieht filigran aus, hält die Kinder aber sicher seit Tausenden von Jahren. So wurde es trotz meiner ziemlich nervigen Kopfschmerzen doch ein unerwartet sehr sehr interessanter und informativer Abend.
Wir waren nicht die einzigen, die dann noch vor Mitternacht die Feier verließen. Ich litt wie gesagt noch unter den Nachwirkungen meiner von Paracetamol gedämpften Kopfschmerzen und alle anderen waren auch ziemlich müde. Lee fuhr mit uns dann nach Hause, während Malcolm noch etwas blieb. Das Knallen der Silvesterrakten bekamen wir natürlich noch mit, aber wir mussten jetzt nicht draußen rumturnen, es war auch schön einfach so wie es war. Am nächsten Tag würde ein neues Jahr sein, nun ja, aber Weihnachten ist doch irgendwie heimelischer.
Neujahr, 1.1.2014. Gar nicht so spät machten wir uns auf zum Point Nepean, einem Militärstation am "Eingang" der Philips Bay, die Melbourne im 1. und 2. Weltkrieg vor ankommenden Feinden beschützen sollte. Im 1. Weltkrieg bekam ein deutscher Panzer den ersten australischen Bombenschuss ab, im 2. war es wohl ein Warnschuss, der dort abgegeben wurde. Ansonsten musste der Betrieb nie wirklich aufgenommen werden, weil Australien trotz Drohungen nie in die Kriege gezogen wurde.
Der Neujahrsabend war auch der letzte Abend für Mama und Papa in Australien, den wir mit einem sehr leckeren Abendessen begingen. Sie mussten dann ganz früh raus, zu einer so unchristlichen Zeit wie um vier, aber sie mussten um 6 am Flughafen in Melbourne sein, um um 8 nach Auckland zu fliegen. So konnte ich frühmorgens ins große Bett von Calum wechseln, haha!
Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Schlaf zum Lunch in Dee's kitchen http://www.deeskitchen.com.au/ fuhren wie wieder nach Hause, wo uns Nachbarssohn Kurtis besuchte und bis zum Umfallen Kricket spielen wollte.
Freitags wollte Malcolm mit mir noch mal nach Frankston klettern gehen und sich dort auch mit einem Freund treffen. Der Freund kam erst, als wir am Nachmittag wieder fuhren, aber wir haben einige Routen geklettert. Malcolm war an dem Tag nicht so zu Höchstleistungen fähig, weil er am Vortag noch Steine schneiden musste (die Torrin und ich auf die Schneidemaschine gewuchtet hatten). Ein bisschen Zeit hatten wir dann noch, um zu Malcolms School Camp zu fahren, wo Schüler 2 Wochen verbringen und über die Flora und Fauna lernen. Dort gibt es eine Menge Meerschweinchen, ausgestopfte Koalas, lebende Haie und Seepferdchen. Leider blieb nicht so viel Zeit, um die Vögel ausgiebig zu besuchen, denn wir waren zum Pizza all you can eat-Essen auf einem Vineyard (Weingut) bestellt. 9 kleine Pizzen haben wir glaub ich geschafft, zugegeben, etwas ungewöhnlich war Pizza für ein Weingut schon, aber es hat geschmeckt.
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| Abschiedsessen im Vineyard |
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| Ich mit ultrasüßem Muscat, hoho! |
4.1., mein letzter Tag in Oz (so sagen die Australier für Australien), in Flinders noch einen Cappuccino trinken, einmal in den Secondhandladen (ein sogenannter OP-Shop) und dann auch schon nach Melbourne, wo wir, wie schon am Boxing Day, chinesisch essen waren.
Der Abschied fiel kurz aus (was vielleicht ganz gut war) und dann war ich allein unterwegs auf dem Flughafen, aber dort hat alles gut geklappt. Blöderweise ging der Flug nach Dubai mit Zwischenstopp in Singapur, also hieß es auf der gesamten Reise drei Mal rein und raus und einmal hatten wir nach Dubai ganz schöne Turbulenzen, alles wackelte, keiner war im Gang und es kam nur die Anweisung, man solle seine kleinen Kinder bitte festhalten. Das war ganz schön gruselig! Da hatte ich auch keine Lust zum Filmschauen, geschweige denn schlafen.
Gott sei Dank ging dann aber alles gut und ich landete ziemlich pünktlich 12:45 Uhr in Frankfurt, Gepäck war alles da, Handyticket von der Bahn funktionierte, Zug kam, Sitzplatz gefunden. Von Leipzig aus bekam ich im Regionalzug noch Gesellschaft von zwei lustigen Brasilianern, die mit wenig Budget durch Europa reisten und mir ein wenig brasilianische Alltagsweisheit vermittelten.
Inzwischen bin ich wieder voll drin im deutschen Leben, Uni (Prüfungen), Arbeit und gewohntes Umfeld verhalfen mir aber dazu, mich nach einigen Tagen wieder einzugewöhnen. Denn auch wenn ich schon nach kurzer Zeit keinen Jetlag mehr hatte, so fehlte mir doch die australische Umgebung, die Luft, die Eukalyptusbäume, das Gefühl dort zu sein, die weiten Landschaften, das Meer,...
Seit letzter Woche gibt es hier auch Schnee, was besonders Hund Hailey freut und ab und an zünde ich mir doch noch ein Räuchkerzchen fürs Räuchermännchen an, um die heimatliche Weihnacht(sstimmung) etwas nachzuholen. Und brauche ich mal wieder australische Hitze, gehe ich freitags einfach in die Sauna zum Unisport! :)
In diesem Sinne, gehabt euch wohl, in einer Woche ist die Anders family dann wieder vollständig!
Gruß, shalo, ha det, salut, usw.,
eure Henni
Dienstag, 31. Dezember 2013
Zwischen Schwitzen und Frieren
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| Heiligabendpuzzle |
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| Hannah, Torrin und Calum |
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| Backyard Kricket |
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| Nebeneinander von Neu und Alt in Melbourne |
Nächster Tag: Boxing Day. Wer denkt, alles stehe still, liegt falsch. Dann nämlich ist der große Boxing Day Sale, mit Rabatten von bis zu 70%. Entsprechend viel war in Melbourne los, oje... Am Anfang war ich ziemlich genervt, man konnte sich vor lauter Leuten gar nix Vernünftiges ansehen. Nach einem Lunch im Riverland Café am Yarra River bin ich allein losgezogen, zu einem Geschäft im Stadtteil South Yarra (liebe Pattl, es war American Apparel...:) ), da war es schön ruhig und es gab immerhin 10% Rabatt. Außerdem fand ich einen Familienkalender für die Hälfte des Preises, denn im nächsten Jahr soll endlich ein geregelter Putzplan für die WG her. Mama und Papa waren inzwischen mit der kostenfreien Touristenstraßenbahn gefahren und hatten das heiß umkämpfte Kricketspiel England Australien über Bildschirme verfolgt, das Stadion in Melbourne war rappelvoll. Abends waren wir mit Torrin und Hannah in Chinatown Chinesisch essen, Dumplings (eine Art Fleischbällchen), Suppe und Nudeln. Dann musste Hannah zum Flughafen gebracht werden, um ihr Flugzeug nach Brisbane zu erwischen.
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| Camping Mt. Arapiles |
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| Känguruhmama mit Klein-Ruh |
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| Landschaft Hollow Mountain |
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| Impression Great Ocean Road |
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| auf dem falschen Baum |
Am nächsten Tag starteten wir nach Mount Arapiles, wo seinerzeit das berühmte Bild von Stefan Glowacz entstand und Wolfgang Güllich seine legendäre Route "Punks in the Gym" kletterte. Nachmittags konnten wir im Schatten noch an den Organ Pipes (Orgelpfeifen) eine Mehrseillängentour machen. Der Abstieg gestaltete sich etwas abenteuerlich und wir sahen eine äußerst giftig ausshende Schlange im Gebüsch verschwinden. Abends plauderten wir noch etwas auf dem von Kletterern bevölkerten Zeltplatz und ich versuchte mich etwas auf der Slackline unseres Zeltnachbars Eddie, einem in Adelaide lebenden aus Yorkshire stammenden Engländer, der der Gruppe Monty Python hätte entsprungen sein können. Der 28.12. versprach sehr heiß zu werden und so suchten wir uns die Bushranger Bluffs als nächstes Ziel im Schatten aus, an der wir 4 Wege in einef Skala von 8 bis 14 kletterten (australische Skala). In einer kleinen Boofe am Abstieg hockte eine Känguruhmama mit ihrem kleinen im Beutel, ganz niedlich (die richtig guten Bilder kommen später, mit Papas Kamera gemacht). Dann fuhren Torrin und Malcolm mit dem Van nach Hause, weil Calum ihn für seinen Surftrip nach Byron benötigte. Mama, Papa und ich fuhren weiter in den Grampians Nationalpark, zuerst zum Gulgurn Manya Shelter, Aboriginewandmalerei, und dann auf den Hollow Mountain. Am nächsten Tag ging's nach einem Pankakeessen auf dem Camingplatz auf den Mount Williams, dessen Auftsieg aber eher an die Große Winterbergstraße erinnert. Danach kam eine wesentlich schönere, aber auch mehr bevölkerte Wanderung zum Pinnacle Aussichtspunkt. Noch mehr drängten sich die Massen an den Mackenzie Falls. Sonntag und Ferienzeit eben... Abends campten wir in Dunkeld und froren nach der Hitze des Tages wie noch nie in unseren Schlafsäcken. Geschlafen mehr recht als schlecht und mit verkrampfen Muskeln sind wir dann früh zeitig weiter zur Great Ocean Road, die meine Ellis zwar schon kannten, aber es lag auf dem Weg und ich kannte es noch nicht. Loch Ard an der Shipwraker's Bay war sehr schön, auch wenn es als Schiffbruchbucht eher ein trauriger Ort ist. Dann gab es u.a. noch die Thunder Cave, bei der heruntergebrochene Gesteinsbrocken ein Donnergeräusch mit den Wassermassen verursachen. Beeindruckend war auch die London Bridge, die 1990 einstürzte und 2 Menschen von der neuen Insel gerettet werden mussten. Die 12 Apostel (ich habe 13, mit Jesus gezählt und wahrscheinlich auch jeden Stein, denn es stehen nur noch 6) sind nicht minder beeindruckend, man muss sich nur die Menschenmassen wegdenken, die sich entlang der Great Ocean Road sonst besser verteilen. Auf der Otway Halbinsel mussten wir gar nicht weit fahren, um mehrerr Koalas zu erspähen, darunter eine Mutter mit Kind. In Apollo Bay lief gar einer über die Straße, um erst auf den falschen Baum zu klettern. Dann begann die Campingplatzsuche à la Maria und Josef, nirgends ein Platz, es waren Ferien, Festival und kurz vor Silvester. Es endete damit, dass wir spät abends zurück nach Shoreham fuhren. Heute waren wir ein bisschen am Strand (Surfen oder ähnliches) und mut Lee im Park. Jetzt geht's gleich zu Freunden von Lee und Malcolm naxh Somers zum Silvesterfeiern. Großes Geknalke gibt's hier nicht, da braucht man eine Genehmigung.
HAPPY NEW YEAR UND FROHES NEUES!!!
Dienstag, 24. Dezember 2013
Wie Jesus auf dem Surfbrett
Heute hieß es Surfen, oje... Gott sei Dank kann ich davon noch keine Bilder reinstellen, man sieht mich meist im oder unter Wasser, aber selten auf dem Brett. Papa hat sich von uns dreien noch am besten angestellt. Torrins Papa hat uns versucht, die Kunst des Surfens näher zu bringen, während Surfmaster Calum, Torrins Bruder, an gefährlicheren Küsten unterwegs war.
Aber wie immer von vorn: Das Weihnachtsfest der Feuerwehr CFA war sehr lustig, vor allem Mama und Papa konnten ihr lang ungenutztes Tanzbein in voller Stärke schwingen. Die Leute haben uns alle sehr herzlich aufgenommen, keiner wurde augeschlossen. Es gab einen Salatcontest (an dem Torrins Mama Lee nicht teilnehmen konnte, weil sie letztes Jahr gewonnen hatte, aber sie war in der Jury) und einen Dessertwettbewerb. Nach der Bewertung wurde alles den Gästen zum Fraß vorgeworfen. Außerdem sah ich an diesem Abend meinen ersten wildlebenden Koala, der es sich auf einem Baum mit Eukalyptus ganz in der Nähe der Feuerwehrstation gut gehen ließ. Es gab auch 2 Tombolas an dem Abend, um Geld für die neue Feuerwache zu sammeln. Leider habe ich die 5 Dutzend Flaschen Wein nicht gewonnen, sehr zur Erleichterung der Veranstalter, dass sie das Porto nicht zahlen mussten. Weil es dort auch solche Kühlschrankmagneten mit der Buschfeuerwehrnummer drauf gab, habe ich zu Malcolm gesagt, wenn's bei mir zu Hause wieded mal brennt, werde ich die Feuerwehr in Shoreham anrufen.
Am Sonntagmorgen fuhr ich mit Lee auf den Markt, wo ich sehr versucht war, zwei verschreckte Meerschweinchen und einen einsamen Kanarienvogel von ihrem Leid zu erlösen, und das für gerade mal 50$. Aber der Zoll hätte was dagegen. Mittags sind wir dann mit Malcolm in die Kletterhalle nach Frankston gefahren, anfangs taten die Arme zwar ganz schön weh, aber dann wurde es allmählich besser. Mit Torrins Freundin Hannah, bei der wir schon in Brisbane genächtigt hatten, sind wir dann noch Baden gegangen, obwohl es wirklich nicht warm war und außerdem ein kräftiger Wind blies.
Den ersten Teil des folgenden Tages verbrachte ich damit, die beiden vorherigen Blogeinträge auszubesseren und mit Bildern zu versehen. Es war eine Menge Arbeit, also schaut's euch bitte an! Nachmittags sind Mama, Papa und ich dann nach Phillip Island gefahren, einer nahegelegenen Insel, zu der man aber anderthalb Stunden fahren muss, weil die Brücke auf der anderen Seite der Bucht an einem Ort namens San Remo ist. Hätten wir ein Boot gehabt, hätten wir von Shoreham einfach rüberfahren können. Neben Phillip Island liegt French Island, eine riesengroße Insel, Naturreservat und kaum besiedelt. Phillip Island selbst ist bekannt für seine Pinguine, Seelöwen und die Koalaschutzstation. Um die Pinguine allabendlich um 9 aus dem Wasser hüpfen zu sehen, soll man 23$ zahlen, eine Stunde eher da sein und selbst wenn ich Pinguin wäre, würde ich mich nicht im Flutscheinwerferlicht von Leuten auf Tribünen begaffen lassen; na ja, vielleicht mögen sie es oder sind es gewohnt. Aber wir haben dann zwei Pinguine in Brutķästen am Nobbies Point sehen können. Dort geht es eigentlich um die Seelöwen, die man aber nur auf Bildschirmen (für 5$) oder mit dem Fernglas erspähen kann. Der angelegte Holzweg, um die Gräser zu schonen, ist ganz schön, aber wenn man in das Seelöwenzenter geht, kann man kaum treten: eine Traube von Menschen vor dem Restaurant, Massen von Asiaten, Indern, u.a., ausgeschüttet aus großen Reisebussen. Ziemlich viel scheint auf Phillip Island sehr kommerziell geworden zu sein. Am Pyramid Rock war es ruhiger, ein aus dem Wasser ragender Fels. Auf dem Rückweg sahen wir mehrere Känguruhs, die man für Ziegen auf einef Weide hätte halten können. Zwei hüpften auch über die Straße, aber das 2. wieder zurück, nachdem es sich nicht entscheiden konnte und wir mit dem Auto geduldig auf seine Entscheidung gewartet hatten. Zum Abschluss des Tages gingen wir in San Remo fish&chips essen (der Fisch ist dabei meistens Hai, schmeckt sehr lecker und würzig).
Jetzt ist Heiligabend und auch wenn das in Australien nichts Spezielles ist, gab es ein heiligabendwürdiges Essen, Hähnchen, Kartoffeln und leckeren Salat mit Eiskremkeksen als Dessert. Bei unserem Strandspaziergang vor dem Surfen habe ich in einem Felsenloch auf einem von Ebbe freigelegten Plateau ein Bad genommen, weil Mama dachte, ich würde das nicht machen, hehe. Bilder von dieser Heldentat gibt's später. Papa ist auch ein Held heute, er hat den Herd im Van repariert und diverses anderes gewerkelt, nachdem er gestern die Dachrinne repariert hatte.
Anekdote am Rande: Auf dem Weg zum Phillip Island wurden wir von der Polizei angehalten, weil Papa 100 statt 90 km/h gefahren ist (man misst hier auch von vorne). Nach dem Einsehen der Fahrerlaubnis und dem Blasen ins Röhrchen durften wir mit einem brummigen Kommentar des Beamten ("Mind your speed!") weiterfahren. Später erfuhren wir von Malcolm, dass er schon bei 5 km/h zu viel Strafe zahlen musste. Hätten die guten Polizisten Papa wenig vorher nach seinem Überholmanöver gemessen, hätten sie ihn bei 120 km/h erwischt...und das wäre teuer geworden, auch für Deutsche mit Ausländerbonus.
In diesem Sinne: Frohe Weihnacht und fahrt vorsichtig!
Grüße aus dem inzwischen schon sommerlicheren Shoreham,
eure Aussies
Aber wie immer von vorn: Das Weihnachtsfest der Feuerwehr CFA war sehr lustig, vor allem Mama und Papa konnten ihr lang ungenutztes Tanzbein in voller Stärke schwingen. Die Leute haben uns alle sehr herzlich aufgenommen, keiner wurde augeschlossen. Es gab einen Salatcontest (an dem Torrins Mama Lee nicht teilnehmen konnte, weil sie letztes Jahr gewonnen hatte, aber sie war in der Jury) und einen Dessertwettbewerb. Nach der Bewertung wurde alles den Gästen zum Fraß vorgeworfen. Außerdem sah ich an diesem Abend meinen ersten wildlebenden Koala, der es sich auf einem Baum mit Eukalyptus ganz in der Nähe der Feuerwehrstation gut gehen ließ. Es gab auch 2 Tombolas an dem Abend, um Geld für die neue Feuerwache zu sammeln. Leider habe ich die 5 Dutzend Flaschen Wein nicht gewonnen, sehr zur Erleichterung der Veranstalter, dass sie das Porto nicht zahlen mussten. Weil es dort auch solche Kühlschrankmagneten mit der Buschfeuerwehrnummer drauf gab, habe ich zu Malcolm gesagt, wenn's bei mir zu Hause wieded mal brennt, werde ich die Feuerwehr in Shoreham anrufen.
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| Abendrot in Shoreham |
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| "unser" Haus |
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| Eingangspforte zum Haus |
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| Ausbesserungsarbeiten am 4. Haus |
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| Abendstimmung vorm Kamin mit Macadamianussknackern |
Den ersten Teil des folgenden Tages verbrachte ich damit, die beiden vorherigen Blogeinträge auszubesseren und mit Bildern zu versehen. Es war eine Menge Arbeit, also schaut's euch bitte an! Nachmittags sind Mama, Papa und ich dann nach Phillip Island gefahren, einer nahegelegenen Insel, zu der man aber anderthalb Stunden fahren muss, weil die Brücke auf der anderen Seite der Bucht an einem Ort namens San Remo ist. Hätten wir ein Boot gehabt, hätten wir von Shoreham einfach rüberfahren können. Neben Phillip Island liegt French Island, eine riesengroße Insel, Naturreservat und kaum besiedelt. Phillip Island selbst ist bekannt für seine Pinguine, Seelöwen und die Koalaschutzstation. Um die Pinguine allabendlich um 9 aus dem Wasser hüpfen zu sehen, soll man 23$ zahlen, eine Stunde eher da sein und selbst wenn ich Pinguin wäre, würde ich mich nicht im Flutscheinwerferlicht von Leuten auf Tribünen begaffen lassen; na ja, vielleicht mögen sie es oder sind es gewohnt. Aber wir haben dann zwei Pinguine in Brutķästen am Nobbies Point sehen können. Dort geht es eigentlich um die Seelöwen, die man aber nur auf Bildschirmen (für 5$) oder mit dem Fernglas erspähen kann. Der angelegte Holzweg, um die Gräser zu schonen, ist ganz schön, aber wenn man in das Seelöwenzenter geht, kann man kaum treten: eine Traube von Menschen vor dem Restaurant, Massen von Asiaten, Indern, u.a., ausgeschüttet aus großen Reisebussen. Ziemlich viel scheint auf Phillip Island sehr kommerziell geworden zu sein. Am Pyramid Rock war es ruhiger, ein aus dem Wasser ragender Fels. Auf dem Rückweg sahen wir mehrere Känguruhs, die man für Ziegen auf einef Weide hätte halten können. Zwei hüpften auch über die Straße, aber das 2. wieder zurück, nachdem es sich nicht entscheiden konnte und wir mit dem Auto geduldig auf seine Entscheidung gewartet hatten. Zum Abschluss des Tages gingen wir in San Remo fish&chips essen (der Fisch ist dabei meistens Hai, schmeckt sehr lecker und würzig).
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| Nobbie Point (links hinten Seelöweninsel) |
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| Pinguinnistbox |
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| Pyramid Rock |
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| Känguruhs auf der Weide |
Jetzt ist Heiligabend und auch wenn das in Australien nichts Spezielles ist, gab es ein heiligabendwürdiges Essen, Hähnchen, Kartoffeln und leckeren Salat mit Eiskremkeksen als Dessert. Bei unserem Strandspaziergang vor dem Surfen habe ich in einem Felsenloch auf einem von Ebbe freigelegten Plateau ein Bad genommen, weil Mama dachte, ich würde das nicht machen, hehe. Bilder von dieser Heldentat gibt's später. Papa ist auch ein Held heute, er hat den Herd im Van repariert und diverses anderes gewerkelt, nachdem er gestern die Dachrinne repariert hatte.
Anekdote am Rande: Auf dem Weg zum Phillip Island wurden wir von der Polizei angehalten, weil Papa 100 statt 90 km/h gefahren ist (man misst hier auch von vorne). Nach dem Einsehen der Fahrerlaubnis und dem Blasen ins Röhrchen durften wir mit einem brummigen Kommentar des Beamten ("Mind your speed!") weiterfahren. Später erfuhren wir von Malcolm, dass er schon bei 5 km/h zu viel Strafe zahlen musste. Hätten die guten Polizisten Papa wenig vorher nach seinem Überholmanöver gemessen, hätten sie ihn bei 120 km/h erwischt...und das wäre teuer geworden, auch für Deutsche mit Ausländerbonus.
In diesem Sinne: Frohe Weihnacht und fahrt vorsichtig!
Grüße aus dem inzwischen schon sommerlicheren Shoreham,
eure Aussies
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